"Bunter Regenschirm von unten fotografiert mit durchscheinenden Sonnenstrahlen"

Peer-Beratung: Von Betroffenen für Betroffene

Eine Besonderheit der EUTB® ist die Beratungsmethode des „Peer-Beratung“. Das bedeutet: Beratung von Betroffene für Betroffene.
Die Mitarbeiterinnen der EUTB® Ennepe-Ruhr-Kreis sind entweder selber beeinträchtigt oder Angehörige eines Menschen mit Beeinträchtigung. So haben sie ähnliche Erfahrungen gemacht und kennen mitunter die Hürden des Systems. Dadurch können wir eigene Erfahrungen in die Arbeit einfließen lassen und auch gemeinsame Alltagserfahrungen mit den Ratsuchenden teilen- Peer-Beratung heißt das in der Fachsprache. Ratsuchende werden auf Augenhöhe beraten.

Die „Beratung von Betroffenen für Betroffene“ findet so auch in der Selbsthilfe statt, denn jeder ist „Experte in eigener Sache“. Aus diesem Grund besteht eine enge und trägerübergreifende Zusammenarbeit mit den drei Selbsthilfekontaktstellen im Kreis.

 

NEU: Ehrenamtliche Peer-Berater*innen

Im Oktober 2019 haben die EUTB® Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen ihre erste Fortbildung für ehrenamtliche Peer-Berater*innen angeboten. Im Ardey-Hotel in Witten haben insgesamt elf Interessierte vom 11. bis zum 13. Oktober intensiv über sich und Ihre Beeinträchtigung, aber auch über Kommunikation und Gesprächsführung erfahren. Sie können nun Ratsuchende, die in die EUTB® kommen, zu ihrem individuellen Thema bzw. ihrer Beeinträchtigung beraten.