Zwei Personen auf einer Wiese in der Abendsonne. Eine grauhaarige Person im Rollstuhl sitzend, eine Person schiebt den Rollstuhl.
Logozeile der Trägergemeinschaft

Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Ennepe-Ruhr-Kreis

Seit 2017 gibt es sie in NRW, die Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe. Die gute Nachricht lautet nun: Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Ennepe-Ruhr-Kreis ist für drei weitere Jahre, bis 2023, für Sie da.

Die Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe, kurz KoPS genannt, informieren Interessierte über bestehende Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige, begleiten die Gruppen in ihrer Arbeit und unterstützen die Gründung und den Aufbau neuer Selbsthilfegruppen.
Angeschlossen an die örtlichen Selbsthilfe-Kontaktstellen sowie an die Alzheimer-Gesellschaft in Hattingen, geht es vor allem darum, den wohnortnahen Zugang zu bestehenden Selbsthilfegruppen zu ermöglichen sowie die Gründung neuer wohnortnaher Gruppen in vielfältiger Trägerschaft zu ermöglichen.

 

Pflegende Angehörige

Das sind Frauen und Männer, die ihre Partnerinnen und Partner, Eltern, Kinder oder Verwandte oder ihnen nahestehende Menschen begleiten, betreuen, versorgen oder pflegen.
Menschen, die sich kümmern, die da sind. Die geduldig und zuverlässig wertvolle Unterstützung und Hilfestellung leisten. Oft über Jahre hinweg, sieben Tage die Woche.

Pflegeselbsthilfe – Was ist das?

Die Pflege eines Angehörigen kann eine belastende Aufgabe sein. Pflegende geraten dabei häufig auch an die eigenen Grenzen, sowohl körperlich als auch psychisch. Der Austausch mit anderen Angehörigen kann dann eine wertvolle Entlastung sein.

Selbsthilfegruppen und Gesprächskreise für sorgende und pflegende Angehörige bieten einen geschützten Raum, um sich auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.

Was macht das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe?

  • informiert über bestehende Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige
  • begleitet und unterstützt bestehende Gruppen z. B. bei der Öffentlichkeitsarbeit und organisatorischen Fragen oder Gruppenkonflikten
  • ist behilflich bei Gründung und Aufbau neuer Selbsthilfegruppen
  • ist Ansprechpartner für die finanzielle Förderung der Selbsthilfegruppen im Rahmen des Projektes
  • kooperiert mit Fachleuten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich
  • organisiert Veranstaltungen und Austauschtreffen an verschiedenen Orten


Ein Projekt gefördert von Land und Pflegekassen

Um Pflegebedürftige und pflegende Angehörige zu entlasten, ihre Selbstbestimmung zu stärken und ein „Landesnetz Pflegeselbsthilfe“ aufzubauen, fördert Nordrhein-Westfalen seit 2017 Selbsthilfestrukturen in der Pflege. Land und Pflegekassen finanzieren die Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe und fördern die Selbsthilfegruppen.

 

 

gefördert von: MAGS NRW und Pflegekassen
vier Fäuste verschiedener Personen stoßen aneinander

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