Kita-Kinder sitzen nebeneinander auf einer Holzbank mit dem Rücken zur Kamera gedreht.

Faire Kita

In Dortmunder Kita erlernen Kinder, wie sie nachhaltig leben und handeln

Das Projekt „Faire Kita“ des Netzwerks Faire Metropole Ruhr möchte Kinder für ein nachhaltiges Leben und Handeln sowie für globale Gerechtigkeit sensibilisieren. Die Kita Körne der Lebenshilfe Dortmund, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, hat sich nun auf den Weg gemacht, eine „Faire Kita“ zu werden, ihren Alltag haben Kinder und Mitarbeitende entsprechend angepasst.

Vorbereitung für das Leben in einer globalisierten Welt

Mit dem Projekt „Faire Kita“ will das Netzwerk Faire Metropole Ruhr die Themen fairer Handel und globales Lernen bereits im Elementarbereich etablieren. In einer „Fairen Kita“ lernen schon die Kleinsten, wie Kinder in anderen Ländern leben und woher Lebensmittel wie Bananen, Zucker, Tee und Kakao kommen. Sie erfahren, wie ihr eigenes Leben mit den Lebensumständen der Kinder von Kakao-Anbauer*innen und anderen Produzent*innen zusammenhängt. Das soll ihr Weltverstehen und ihr Gerechtigkeitsempfinden schärfen und sie auf ein Leben in der globalisierten Welt vorbereiten.

Ein wichtiges Thema in einer „Fairen Kita“ sind die faire Beschaffung und der faire Handel. Die Kita Körne hat zum Beispiel mindestens zwei fair gehandelte Produkte fest in ihren Alltag integriert. Auch Bildungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit zu diesen Themen sind Bestandteil der Arbeit. Außerdem beschäftigen sich Kinder und Erzieher*innen mit einer nachhaltigen Lebensweise. Glas ersetzt viele Plastikverpackungen, die Kinder stellen selbst Kleber und Seife her, sie erlernen Mülltrennung und wie man Wasserverschwendung vermeidet und besuchen regelmäßig einen Unverpackt-Laden. Ein Gemüsegarten und ein Insektenhotel vermitteln Wertschätzung für die Natur.

 


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